Fremdländische Spiele kommen oft nur beschwerlich in den japanischen Spielemarkt hinein. Dies dürfte an der hohen Konzentration heimischer Spiele liegen. Schließlich besitzt Japan eine Fülle an Spielefirmen und zwei der drei Konsolenerfinder, die heutzutage die Spielelandschaft prägen.Dennoch versucht es Square Enix weiter.

Unter dem Label Extreme Edges bringt Square Enix meist amerikanische Spiele des Publishers Activision nach Japan. So auch Diablo III. Dieses wird ab dem 30. Januar 2014 in den Läden erhältlich sein. Doch anders als Activision spart sich Square Enix die Version für Xbox 360 und bringt es nur für PlayStation 3 heraus. Das ist kaum verwunderlich, da sich viele japanische Gamer mit Microsofts Spielekonsole schwertun. Auch Microsoft scheint das bewusst zu sein, da sich der Konzern nicht wirklich um Aufmerksamkeit bemüht. Werbung der Xbox ist laut japanischen Gamern nicht auf diese zugeschnitten und lieblos zusammengeschustert. Ob der amerikanische Konsolenhersteller mit der Eigenart der Japaner nicht zurechtkommt, ist nicht genau zu sagen. Doch der Erfolg der Xbox 360, geschweige denn der Xbox One, ist in Japan nicht zu erkennen.

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