Es ist der zweite Sonntag des Monats Mai: der Muttertag. Ein ganz besonderer Tag für die Mütter in der ganzen Welt. Gibt es jedoch Unterschiede von Land zu Land?

Schon seit einigen Wochen werben die Discounter mit Süßigkeiten in Herzform, Tassen mit „Beste-Mama“-Schriftzügen oder aber auch Schmuck, Parfums und Blumengestecken. Aber nicht nur hier wird der zweite Sonntag diesen Monats zu Ehren der Mütter gefeiert. Auch in Japan ist dieser Tag etwas Besonderes für den weiblichen Elternteil.

Ursprung

Seinen Ursprung fand der japanische Muttertag in der Geburt von Kaiserin Kojun am 6. März 1903, die Großmutter des royalen Staatsoberhauptes. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Muttertag jedoch als „westliche“ Sitte verboten.

Einige Jahre nach dem Krieg feierte er sein Comeback, nun am zweiten Sonntag im Mai.

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Heute

An diesem besonderen Tag wird die Mutter bereits morgens mit einem お母さん、母の日おめでとう!(„Okaasan, haha no hi omedetou!“) begrüßt, was so viel heißt wie „Frohen Muttertag!“. Natürlich darf ein Strauß Blumen nicht fehlen. Rote Nelken sind hier sehr beliebt, da sie alle guten Eigenschaften der Mutter symbolisieren sollen, wie zum Beispiel Liebe und Beständigkeit.

Aber auch Materielles wie kleine Kalligraphie-Kunstwerke, hübsche traditionelle Schmuckboxen oder ein klassischer Kimono sind beliebte Geschenke.

Ebenso oder zusätzlich ist es möglich eine der zahlreichen Festivitäten in Anspruch zu nehmen oder einen Besuch in der Shoppingmall oder im Restaurant zu planen. An diesem festlichen Tag sind Gerichte mit Ei sehr beliebt, zum Beispiel Donburi-Mahlzeiten oder ein typisch japanisches Omelett.

Vielleicht ist dieses Jahr auch deine Mutter für einen Muttertag japanischer Art bereit!

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