Mitten in Wien öffnete die Yuki Matsuri zum ersten Mal ihre Tore. Österreichs neue Winter-Con feierte vom 20. – 21. 02. im Haus der Ingenieure, im ersten Wiener Bezirk, ihre Premiere. Wir waren am Samstag für euch vor Ort und haben uns einiges angesehen.

Location

Das Erreichen der Convention war sehr angenehm, da diese mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen war. Vom Museumsquartier war sie nur 5 Minuten zu Fuß entfernt.

Mit dem „Haus der Ingenieure“ haben die Veranstalter eine sehr schöne und edle Wahl getroffen. Leider war aber nur der 1. Stock zu Verfügung, weshalb die Location etwas zu klein geriet. Man musste sich immer in den Gängen „durchdrängeln“, da diese sehr eng waren.

Der Bühnensaal war ziemlich groß und reichte für die Besucheranzahl aus. Eine Garderobe gab es auch. Leider war die Tonqualität etwas mager und die Technik spinnte manchmal auch herum, dies war aber selten der Fall. Im Raum nebenan bot Kasu traditionelle japanische Brettspiele an. Die Händler und die Künstler wurden in einem Raum untergebracht, weshalb es dort auch oft stickig und ziemlich eng wurde.

Ablauf

Beim Eingang war auf den ersten Blick ziemlich viel los. Dort bekam man Buttons, die als Tickets fungierten. Auf diesen war das Maskottchen – Usako-chan − zu sehen. Danach ging es pünklich mit den Vorträgen los.

Yuki Matsuri Button

Die Vorträge auf der Yuki Matsuri waren interessant und konnten dem Con-Slogan „ Where Culture meets Convention“ gerecht werden. Genauso auch die Workshops.

Was wäre eine Convention ohne einen Cosplay-Wettberwerb? Auch hier ließen sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen. Das Thema des Wettbewerbs war: „Märchenhaft eisig“. Jeder Cosplayer musste sich auch eine Geschichte zum Charakter einfallen lassen. Diese wurde während der Vorführung im Hintergrund vorgelesen.

Fazit: Die Location hätte ruhig etwas größer sein können. Zwischen den Bühnenprogrammen wurde es schnell langweilig. Die Convention war ziemlich schnell durch was die Stände anging, aber für das erste Mal war es sehr solide. Es herrschte kein großes Chaos (außer auf den Gängen) und es war mal eine Abwechslung zu den anderen Cons, die sich „speziell“ mit Anime/Mangas beschäftigen. Außerdem knackte man auch das Conziel, von 500 Besuchern am Samstag. Wir freuen uns schon auf 2017.

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Abenteurer aus Wien. Bin für die sozialen Netzwerke bei Japaniac zuständig und verfasse gelegentlich auch Berichte. #AKaay

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