Das war die „Made in Japan 1.5“

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Auch ein Tag nach Ferienbeginn ist das Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in Wiener Neustadt sehr gut besucht. Denn die „Made in Japan“ öffnete vom 03.07 – 05.07 wieder ihre Pforten. Schon zum 9. Mal organisierte Veranstalter MAMAZ diese Convention.

Location

Das BORG 2700 war mit dem Nahverkehr und mit den Regional- und Schnellzügen sehr bequem erreichbar. Vom Hauptbahnhof Wiener Neustadt ist die Location nur 5 Minuten zu Fuß entfernt. Mitten in der Stadt gab es genügend Essens- und Einkaufsmöglichkeiten. Vor allem gegen die Hitze tat ein Eis an der nahegelegenen Eisdiele gut. Im Innenhof der Schule konnte man sich kaum aufhalten, da die Sonne genau draufschien und die Hitze vor allem mittags nicht zu ertragen war. Außerdem war im Innenhof ein Zelt aufgestellt, wo man sich beim Fast Food-Stand etwas zum Naschen holen konnte.

Leider war die Klimatisierung sehr mangelhaft, insbesondere in den engen Schulgängen. Ein Fächer ist/war daher sehr empfehlenswert.

Programm & Zeitplan

Schon seit mehreren Jahren beginnt die „Made in Japan“ mit einer Kinoaufführung am Freitagabend im Zentralkino Wr. Neustadt. Diesmal wurden DVDs von Coppelion sowie Akuma no Riddle vorgeführt.

Am Tag danach wurde gegen zehn Uhr der Einlass genehmigt. An der Kasse bekam man Ansteckbuttons, die außerdem die Funktion als Tickets hatten, und je nach Gültigkeit variierte die Farbe von diesen.

Schon um elf ging es mit dem Rahmenprogramm los, es folgten Workshops wie „Cosplay for Beginners“ mit Stargast Ju Tsukino. Ebenfalls dabei waren Aigue-Marine, Isabelle Cosplay und Frosel. Als Stargast war auch Lightning Cosplay geplant, die jedoch wegen einer Erkrankung nicht dabei sein konnte.

Auch ein Gruppen-Cosplay-Wettbewerb durfte natürlich nicht fehlen, genauso wie die Preisverleihung, die später um 18:30 Uhr stattfand.

Die Theatervorstellung am Samstagabend, die seit 2012 eines der Haupthighlights der Con ist, durfte auf keinen Fall fehlen. Auch dieses Jahr war das Musical ausverkauft und ging bis in die Nacht hinein. Musical- und Bühnenstars wie Gernot Kranner, Lukas Perman, Máté Kamarás oder diverse Gruppen wie z.B die Musicalgruppe „Kulturreif“ sorgten für gute Unterhaltung.

Am letzten Tag war der Ablauf des Einlasses identisch. Die Stimmung war sehr ausgelassen, da die meisten ermüdet vom Vortag waren. Aber das änderte sich schnell beim Stuntworkshop von DefCon Unlimited. In diesem konnten die Besucher ihre sportliche Seite unter Beweis stellen und viel bei Sachen Stunts etc. Erfahrungen sammeln, da man die Übungen praktisch mitmachen konnte.

Gleich danach trat die älteste Showgruppe Österreichs – „Back on Stage – Onigiri“ auf. Diese ist jedem regelmäßigen „Made in Japan“-Besucher bekannt. Da sie die Convention für die Premiere ihrer neuen Stücke nutzt. Diesmal präsentierten sie ihr neues Stück „Tales of Disturbia“, das an das Alice-Stück von vor zwei Jahren anknüpfte.

Um 15:00 Uhr konnte man sich ein Autogramm von Mikaru ergattern, der extra für die Con einen kleinen Umweg vor seinem Konzert in Wien machte.

Danach fand der Einzel-Cosplay-Wettbewerb statt, an dem zahlreiche Bewerber teilnahmen. Anschließend fand dann die Schlussveranstaltung bzw. Preiseverleihung statt.

Abseits der Bühne

Abseits vom Rahmenprogramm konnte man sich ins liebevoll gestaltete Maid Café zurückziehen, das dieses Jahr auch wieder dabei war. Dort hatte man die Wahl zwischen diversen Erfrischungsgetränken oder einer Tasse Tee/Kaffee. Ebenfalls konnte man eine Runde im Gamesroom zocken. In diesem fand am Sonntagnachmittag sogar ein „Mario Kart 8 Turnier“ statt.

Wie gewohnt wurden dort zahlreiche Händlerstände geboten, wo man DVDs, Figuren und anderes Merchandise kaufen konnte. Im Gegensatz zu den anderen Conventions in Österreich gibt es auf der „Made in Japan“ immer viele Süßigkeiten bzw. Getränke aus Japan zu kaufen.

Neben vielen Händlern waren auch viele Künstler und deren Ausstellungen zu bestaunen.

Fazit:

Die „Made in Japan“ ist ja als eine der heißesten Conventions in Österreich gefürchtet und dies bestätigte sich wieder. Trotz starker Hitze und schlechter Klimatisierung war die Convention wieder ein voller Erfolg. Laut dem „Bezirksblatt“ kamen über 4000 Besucher. Am meisten überzeugte mich das Musical am Samstagabend und die Aufführung von „Back on Stage – Onigiri“ am Sonntag. Die Preise für die Tickets gingen meiner Meinung nach in Ordnung. Diese konnten sich Frühbucher im Vorfeld günstiger ergattern. Wo auch das Auge hinreichte sah man Cosplayer – die einen leicht bekleidet wegen der Temperaturen und die meisten waren sogar mit voller Ausrüstung unterwegs. Alles lief mehr oder weniger ohne Probleme ab.

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