Dieses Jahr war es mal wieder so weit und eine der größten Conventions Deutschlands wurde von zahlreichen Besuchern besucht. Wir waren auch vor Ort und haben uns so einiges angesehen und auch mit einigen unserer Publisher-Kollegen gesprochen.

Wie genau muss man sich die AnimagiC vorstellen? Riesig. Tausende Menschen auf 22.000 Quadratmetern und vor allem Schlangen an jedem Stand. Selbst beim Einlass, nahezu endlose Schlangen. Und das Programm hat es auch in sich! Wir haben die AnimagiC mal in ein paar Punkte unterteilt, auf die wir genauer eingehen wollen.

Einlass

Der Einlass war recht gut geregelt. Zwei Eingänge mit je zwei riesigen Schlangen, an denen tausende Leute standen. Dann wurden erst einmal das Ticket bzw. Armband kontrolliert und danach sämtliches Essen und Trinken konfisziert, denn das Mitbringen davon war nicht gestattet. Einlass war für alle, die keine Aussteller sind, erst pünktlich um 10. Alles geordnet und einwandfrei, soweit man gesehen hat.

Aussteller/Händler

Hier war passend alles ein wenig geteilt. Auf der linken Seite so die Händler, wo man einige bekannte Namen wie Figuya oder Nipponart getroffen hat und auf der rechten Seite die Aussteller. Hier hatten vor allem fast alle Publisher ihre Stände. KAZÉ, KSM, Egmont Manga, Carlsen und noch einige weitere. Nur Peppermint Anime waren mit ihrem Store wirklich zentral angesiedelt und kaum zu verfehlen beim Einlass. Man konnte sich mit allen unterhalten und es wurde sich ausfreichend Zeit für Fragen oder Anliegen genommen.

Programm

Das Programm war recht breit gefächert. Workshops, jede Menge Anime und Filme oder auch Special Panel, wo man zusammen mit Ehrengästen Anime schaut, ihnen danach seine Fragen stellen darf oder aber von ihnen seine mitgebrachten Sachen signiert bekommt. Ehrengäste gab es eine Menge, wie Jay, Lynn Okamoto oder sogar Sängerinnen wie TRUE. Für alle Fans war etwas dabei und auch für jedes Sammlerherz. In einigen Tagen dürfen wir euch zu diesem Thema auch etwas präsentieren.

Ablauf

Der Ablauf lief gut geplant ab. Freitags gab es noch eine Charity-Veranstaltung und auch die Verleihung der Animania Awards. Wer Fragen hatte, konnte jederzeit zu den Helfern gehen. Auch die Planung der Panels und Events war gut durchdacht. Manchmal war es aber auch etwas doof, da manches Interessantes parallel gelegt war. So musste man sich entscheiden, was man besuchen wollte.

Auf der Convention waren Hunderte von Cosplayern und einige Ehrengäste, die vermutlich einiges aus Deutschland mitgenommen haben. Aber auch an der Schnitzeljagd von Crunchyroll konnte man sich beteiligen und dabei sogar etwas gewinnen oder auch einfach ein Poster oder Postkarten sichern, die gab es nämlich bei vielen gratis.

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Auch neue Games konnte man antesten oder betrachten und das noch vor Release. Square Enix und Bandai Namco haben sich hier auch Mühe gegeben, etwas gutes auf die Beine zu stellen.

Für die hungrigen Gäste gab es auch genug zu Essen und Abwechslung. Nicht nur beim Maidcafé, sondern auch auf Etage 3 konnte man sich gut den Magen füllen.

Man darf sich also auf diese Convention auch im nächsten Jahr freuen, sie zählt nicht umsonst zu den größten und beliebtesten Conventions in Deutschland. Es ist zu empfehlen, sich frühzeitig Tickets zu besorgen, da die Tickets im VVK oft sehr schnell weggehen und nur noch ein kleines Kontingent an Tageskarten vorhanden ist.

Der Award

Beim Award konnte die Community abstimmen und ihren Favoriten küren. Es gab hier für 13 Kategorien Awards. Wir wollen euch einen kleinen Ausschnitt der Kategorien und der Gewinner vorstellen.

Bester Movie

Platz 1: Der Junge und das Biest (Universum Anime)
Platz 2: The Last: Naruto the Movie (KSM Anime)
Platz 3: Dragon Ball Z: Resurrection (Kazé Anime)

Bestes Studio

Platz 1: Kyoto Animation für Free! (peppermint anime)
Platz 2: WIT Studio für Attack on Titan (Kazé Anime)
Platz 3: Madhouse für No Game No Life (KSM Anime)

Bester TV-Anime

Platz 1: Attack on Titan (Kazé Anime)
Platz 2: No Game No Life (KSM Anime)
Platz 3: Digimon Adventure (KSM Anime)

Bestes Charakterdesign

Platz 1: Koji Odate für No Game No Life (KSM Anime)
Platz 2: Kyoji Asano für Attack on Titan (Kazé Anime)
Platz 3: Satoshi Kadowaki für Seraph of the End (Universal Pictures)

Bester Online-Anime

Platz 1: Re:ZERO –Starting Life in Another World- (CRUNCHYROLL)
Platz 2: Yuri!!! on ICE (CRUNCHYROLL)
Platz 3: My Hero Academia (Anime on Demand)

Bester Manga International

Platz 1: Food Wars! – Shokugeki no Soma von Shun Saeki & Yuki Tsukuda (Carlsen Manga)
Platz 2: Seraph of the End von Yamato Yamamoto & Takaya Kagami (Kazé Manga)
Platz 3: ONE-PUNCH MAN von Yusuke Murata & ONE (Kazé Manga)

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