Rund 3 Wochen ist es her, seit in Freiburg zum ersten Mal das Anime Festival statt fand. In unserem Bericht erfahrt ihr von unseren Eindrücken des jungen Festivals und ob wir dieses empfehlen würden.

Das Festival fand erstmalig statt, weshalb man nicht all zu hohe Erwartungen haben sollte. Dennoch ist klein manchmal auch fein und Freiburg für die Messe Neuland mit anderen Gegebenheiten.

Einlass & Location

Der Einlass lief geregelt ab. Es wurden Schlangen gebildet und alle nacheinander kontrolliert. Es gab jedoch auch einige enttäuschende Gesichter, die die Meldung des ausverkauften Samstag zu spät vernommen hatten und sich dementsprechend voller Freude auf den Weg nach Freiburg gemacht hatten.

Die Location wirkte von außen kleiner als sie eigentlich war. Im Inneren hat man jedoch auch den Platz recht gut genutzt. Kommen wir zuerst zur unteren Ebene: Zentriert direkt vor dem Eingang war einmal ein Verkaufsstand und direkt dahinter der Eingang zum Saal mit der Bühne. Links davon befand sich ein recht kleiner Raum mit Ständen wie z.B. der von nipponart und rechts davon einmal der Raum mit ein paar Tischen und Stühlen, dem Stand des Anime FanShops, des Gamesroom und der Essenausgabe.

Über zwei Treppen konnte man nach oben gelangen. Dort waren auf der rechten Seite das Anime-Kino und die Workshops, während man sich auf der gegenüber liegenden Cosplays ausleihen oder kaufen konnte. Von dort oben hatte man ebenfalls einen guten Ausblick auf die Bühne. Die Künstler waren ebenfalls oben platziert, gegenüber der Bühne. Doch für diese war es weniger schön, recht abgedunkelt und ohne großartige Möglichkeit ihre Kunstwerke auszustellen oder aufzuhängen.

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Auch die Akkustik der Bühnenshow und die Soundqualität ließen etwas zu wünschen übrig. Für die aktuelle Anzahl der Besucher war die Location so gut gemacht. Viel Platz dort zu wachsen (im Sinne von mehr Ständen oder Besucher), sehen wir aber nicht wirklich. Sollte die Convention also beliebter werden und mehr Besucher anlocken, wird man sich womöglich nach einer größeren Location umsehen müssen.

Der Preis der zwischen rund 15-20€ im Vorverkauf lag, war auch angemessen für das Gebotene.

Ehrengäste

Als Ehrengäse gab es hauptsächlich Show Acts wie HarukaHoshi und Blaq H. Aber auch Mangaka Hiroji Mishima war vor Ort, bei dem wir die Ehre hatten mit ihm ein kurzes Interview über seine Arbeit zu führen.

Dieser hat vor Ort und erstmals überhaupt Live gezeichnet. Er war sehr nervös, doch gebannt konnten ihm hunderte interessierter Zuschauer zuschauen wie er eine Zeichnung exklusiv für das Festival angefertigt hat.

Fazit

Ein recht kleines Festival. Jedoch wie bereits mehrmals erwähnt, war es das erste Mal dort. Und dafür war es top. Nicht nur hatte es super Ehrengäste, sondern es war am Samstag bereits vor Eröffnung restlos ausverkauft und hatte eine gut erreichbare Location.

Sollte die Con jedoch wachsen wird man sich vermutlich bald nach einer Location mit etwas mehr Platz umsehen müssen. Vor allem für Leute die eher aus dem Süden Deutschlands kommen ist das Event jedoch perfekt und bietet eine für den Platz gut vorhandene Vielfalt.

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