Bei einer Reise nach Tokio kann man viel Seltsamem begegnen. Erfahrungen, die man sonst nirgends machen kann, erwarten die Besucher der Metropole an jeder Straßenecke.

Highlights der japanischen Kultur, ob kulinarisch, sportlich oder aus anderen Bereichen  werden erfolgreich in die ganze Welt exportiert.

Und so zieht es nicht wenige Besucher in das Land des Ursprungs all diesen Wunders.

Es lohnt sich und besonders Tokio ist einmalig.

Mangas, Pokemon und mehr…

Möchte man in die vielfältige Welt der beliebten Mangas eintauchen, so ist man im gigantischen Mandarake in Akihabara an der richtigen Adresse.

Die Fülle der zum Wiederverkauf stehenden Kult-Exemplare lässt die Herzen der Fans höher schlagen und auf den acht Etagen des Geschäftes kann man Stunden, wenn nicht Tage verbringen. Man sollte darauf achten, gewisse Bereiche des Mega-Stores vorsichtig zu betreten, denn bekanntermaßen gibt es Manga-Comics mit sexuellen Inhalten und die werden hier auch ausgestellt.

Hat man Lust auf noch mehr Anime und will zum Beispiel etwas über die Entwicklung der auf dem Siegeszug befindlichen Charaktere der Werke von Hayao Myazaki erfahren, sollte man auf jeden Fall einen Besuch des Studio Ghibli Museums einplanen. Spezielle Ausstellungen widmen sich jährlich wechselnden Themen und ergänzen die festen Installationen des ansprechend gestalteten Museums.

Verrückt und sehenswert ist auch der Toreca No Doukutsu – in diesem “Verkaufsturm” warten Sammelkarten hinter Glas auf ihre Liebhaber und Käufer. Der Preis seltener Karten beliebter Serien, wie unter anderem Pokemon oder Yu-Gi-Oh, ist mehr als beeindruckend und lässt Rückschlüsse auf deren unglaubliche Popularität zu.

Verspielt und bunt

In den Videospiel-Arkaden und Spielhallen von Sega und anderen Betreibern, verliert man sich zwischen Make-up-Spielautomaten, Pferderennen-Spielautomaten, Musik-Spielen und etlichen weiteren lärmenden und bunten, elektronischen Vergnügungen.

Und da offensichtlich in Japan sehr gerne gespielt wird, darf wohl angenommen werden, dass auch die erst kürzlich durch das Oberhaus legalisierten Casinos in naher Zukunft boomen werden.

Durch die sehr strengen Auflagen wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Man kennt die Sorge vor Betrügern ja auch beim Glücksspiel online. Und zu wissen, dass man sich auf einen Anbieter verlassen kann, erhöht die Freude am Spiel. 888 Poker ist sicher und vertrauenswürdig und dieser Klassiker der Casino-Spiele wird mit Sicherheit auch in Japans Metropole zum legalen Mega-Spaß.

Cosplay Owari No SeraphMit an der Spitze der ungewöhnlichen Möglichkeiten sich in Tokio zu vergnügen gehört auch, sich in einen der beliebten Cosplay Charaktere zu verwandeln. Cospatio Akihabara besitzt als einer der größten spezialisierten Läden eine unvorstellbar riesige Auswahl an allen erdenklichen Accessoires.

So neu eingekleidet, kann man dann vielleicht die Anata No Warehouse Arkaden besuchen und sich fast völlig in eine andere Realität versetzt fühlen. Teils einem Slum in Hong Kong nachempfunden, teils wie eine düstere Cyber-Phantasie wirkend, herrscht in dieser Spielhalle eine fast unheimliche Atmosphäre.

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Wer dann noch die Nacht in einer Schlafkapsel verbringt, hat wirklich einen aufregenden und außergewöhnlichen Trip erlebt.

Erlebnis Gastronomie

Die „Concept Cafes” und Themenrestaurants in Tokio sind zahlreich und doch ist jedes einzigartig. Folgende, zum Teil skurrile Speiselokale sind einfach genial:

  • Robot Restaurant: hier wird eine choreographierte Show (in englischer Sprache) dargeboten, eine spektakuläre Attraktion, die verschiedene bunte Elemente in ein 90-minütiges Programm komprimiert und die Besucher bestens unterhält. Dazu werden verschiedene Speisen, sowie eimerweise Popcorn und leuchtende Drinks serviert.
  • Ninja Akasaka: schon das Betreten des Lokals stimmt einen auf das Thema ein, denn auf geheimnisvollen Wegen wird man durch versteckte Passagen von einem Ninja in den toll dekorierten Gastraum geführt.

Moderne japanische Küche auf hohem Niveau mit Showeinlagen des Ninja-Bedienungspersonals sorgen für Begeisterung bei den Gästen.

  • Vampire Cafe: im Kerzenschein, bei schauriger Atmosphäre, umgeben von entsprechend gruseligen Einrichtungsgegenständen, wie einem blutbefleckten Spiegel, isst man hier gut. Den bedienenden Vampir ruft man mit einem Glöckchen an den Tisch und auch die Speisen sind ansprechend und passend dekoriert.
  • Alice: in Ginzha befindet sich eines der sechs “Alice im Wunderland”-Restaurants, die sich in Tokio und Umgebung großer Beliebtheit erfreuen. Verspiegelt und voll riesiger Spielkarten, steht das Ambiente ganz im Zeichen des Klassikers. Auch eine gigantische Teetasse als Sitzgelegenheit gehört zur Einrichtung und die Speisekarte mit tickender Uhr präsentiert gastronomische Kreationen wie die leckere “Tea Time” -Nachspeise.
  • Kawaii Monster Cafe: in unterschiedlich dekorierten Themenbereichen wie der “Mushroom Disko” erwarten eins schrillen und schrägen Details in allen Farben und Formen. Auch was auf den Tisch kommt – von verschiedenfarbiger Pasta bis zu süßem Regenbogen-Parfait als Nachspeise – alles ist bunt und schräg. Sich von Monstern bedienen zu lassen und leckere Drinks selbst zu mischen macht einfach riesig viel Spaß.
  • Harry – Igel Cafe: Igel auf Handniedliche, kleine, stachelige Wesen sind hier die Hauptattraktion. Tier-Cafes gibt es in der Stadt viele, doch ein Igel (japanisch Harinezumi) ist eben besonders charmant und hier bekommt man einen in einer Box zu sich an den Platz gestellt und kann sich eingehend mit ihm beschäftigen.
  • Owl Village: Fukuro no Sato nennt sich das Eulen-Cafe, indem man ein Zimmer voller Vögel dieser Gattung vorfindet und die Tiere individuell vorgestellt bekommt. Man darf die schönen, großäugigen Geschöpfe nicht nur streicheln, sondern kann sie sich auch auf den Arm setzen lassen – eine gute halbe Stunde darf man bei ihnen verbringen.

Aufregend anders

Die neuen Erfahrungen, die man als Gast in dieser Stadt macht und die Eindrücke der hiesigen Kultur sind außergewöhnlich.

Tatsächlich bieten sich dem Reisenden so viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse, dass ein einziger Urlaub oft nicht ausreicht, um sich ausgiebig in dieser fremden Welt umzuschauen. Und so plant manch einer noch während des Aufenthaltes schon den nächsten Besuch.

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