Schon seit 2003 begeistert uns der Verein „AniManga Austria – Arbeitskreis japanische Jugendkultur“ mit der AniNite – Österreichs größte Anime und Manga Convention. Wir waren dieses Jahr für euch im Multiversum in Schwechat vor Ort.

Location

Die AniNite 15 fand wieder im Multiversum in Schwechat statt. Schon das dritte Jahr ist die Con dort zu Hause. Auf jeden Fall wurde in der Halle einiges aufgestockt, es gab einen größeren Händlerraum und was die Technik anbelangt gab es viel mehr Zuwachs.

Der TV-Sender Okto hat die AniNite teilweise live im Netz gestreamt und im TV übertragen. Auch auf den Tribünen gab es genügend Platz für die Besucher. 2 Leinwände (links und rechts neben der Bühne) übertrugen die Show ebenfalls, falls man wenig Sicht auf die Bühne hatte.

Das Erreichen der Con war nicht allzu schwer, da die Schnellbahn-Station nur 3 Minuten zu Fuß entfernt war. Das Problem jedoch war, dass es ziemlich voll in den Zügen wurde, vor allem auf dem Heimweg nach der Convention Richtung Wien. Das lag daran, dass die S7 am Abend nur im Intervall von einer 1 Stunde fuhr. Kein Wunder, dass es bei rund 19000 Besuchern am Wochenende voll war – aber irgendwie machte das Zugfahren auch Spaß, da das Einsteigen ohne Gerangel und jeglichen Problemen funktionierte.

Ebenfalls hatte man die Möglichkeit, die Tiefgarage im Multiversum kostenlos zu nutzen.

Ein weiterer Vorteil war, dass sich gleich neben der Convention ein Lebensmittelmarkt befand. Dort konnte man sich gut und „billig“ verpflegen. In der Halle sorgten unter anderem „88noodles“, „Tasty Donuts“ uvm. für die nötige Verpflegung. Außerdem wurde den wartenden Besuchern vor der Halle Trinkwasser verteilt, da das Warten in der Schlange am Freitag gerne mal 1 Stunde Wartezeit abverlangte – bei 35°C.

Programm & Zeitplan

Die AniNite 15 startete schon am Donnerstag mit einem exklusiven Konzertabend. Beim Eintritt bekam man das Ticket in Form eines Kontrollarmbands, wie man es von anderen Konzerten oder Festivals auch kennt. Mit etwas Verspätung ging dann der Abend mit der Band Doukoku los. Nach dieser trat der J-Rock Sänger „Satsuki“ auf. Dieser brachte die Halle am Freitag auch zum „rocken“.

Das Hauptevent am Donnerstagabend war eindeutig das Vocaloid-Konzert in Zusammenarbeit mit AnimeRadio.de von dem Vocaloid „Yuzuki Yukari“ von AHS und ihrer Stimmengeberin Chihiro Ishiguro. Jedoch war die Death/Thrash Metal Band „Void Creation“ nicht zu sehen. Autogramme und Fotos konnte man nach jeder Show auch holen und die Pausen waren ausreichend.

AniNiteBühneAb Freitag begann wieder das „normale“ Convention Wochenende, das es aber in sich hatte, denn bei der Eröffnung sang Chihiro Ishiguro ein Lied, dass sie exklusiv für die AniNite geschrieben hatte. In diesem ging es um die Freundschaft zwischen Österreich und Japan. Es gab diesmal nicht nur einen oder zwei Cosplay-Wettberwerbe, sondern gleich vier Contests in drei Tagen. Außerdem gab es noch 4 Vorträge über das Thema und als Sahnehäubchen gab es das Cosplay Idol Reika als Ehrengast dazu. Einer der Cosplay Contests war das CWM ( Cosplay World Masters). Der Sieger des Vorentscheids wurde mit einer Reise zum Finale nach Portugal belohnt.

Weiterhin gab es wie gewohnt auf der AniNite viele Workshops und einen Gameroom in der obersten Etage. Dort konnte man nicht nur die Neuheiten anspielen, sondern es fanden auch Turniere zu verschiedenen Spielen statt.

Es trat am Samstag mit dem „Flying Sushi Theatre“ auch eine Showgruppe auf. Sie präsentierten ihr Stück „SOUL EATER: Einer für alle und Alles für die Katz“.

Fazit: Man kann sagen was man will, aber die AniNite 15 wurde diesmal wieder auf ein anderes Level gebracht und kann international mit den anderen Anime/Manga Conventions mithalten, vor allem mit dem kompakten Programmplan und der Vielfalt an Workshops und anderer Tätigkeiten. Die Besucheranzahl stieg wieder um einiges an. Mit ca. 19600 Besuchern am Wochenende (ohne Konzertabend) ist das ein Spitzenwert für die AniNite.

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Abenteurer aus Wien. Bin für die sozialen Netzwerke bei Japaniac zuständig und verfasse gelegentlich auch Berichte. #AKaay

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