Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der Animuc in Bayern unterwegs. Die Convention gehört zu den Geheimtipps des Frühjahrs und überzeugt trotz seiner kleinen Größe die Fan-Gemeinde.

Ab und an besuchen wir für euch bestimmte Conventions und Messen, um euch einen Einblick zu geben, falls ihr diese verpasst habt. Diesmal waren wir spontan auf der Animuc 2016 am 01. April bis zum 03. April unterwegs und haben überraschende Insights gewonnen.

Die Animuc wurde erstmals 2009 vom berühmten Verein Animexx e. V. ins Leben gerufen und fand seither im Forum Fürstenfeld statt. Dabei ist ein stetiges Wachstum sichtbar. Waren es 2012 noch ca. 2.000 Besucher, so fanden sich 2015 bereits über 6.000 Besucher im beschaulichen Forum wieder. Damit reiht sie sich zwar noch nicht unter den großen Namen wie Japantag, DoKomi und Connichi ein, ist aber auf einem guten Weg.

Cosplayer werden durch die barocke Kulisse im Forum Fürstenfeld magisch angezogen. Diese lädt nämlich zu besonderen Foto-Shootings ein. Unser Kollege fand deshalb die Cosplay-Szene auf der Animuc besonders professionell und würdig, den Vorentscheid der Deutschen Cosplay-Meisterschaft auszutragen. Fans von guten Cosplays dürfte die Animuc somit zusagen.

Aufgrund des Einflusses des Animexx e. V. ist das Programm selbst auch sehr liebevoll gestaltet. Neben diversen Workshops und Panels waren auch Q&As mit Ehrengästen wie Synchronsprecherin Laura Maire vorhanden. Besonders für Cosplayer und deren Fans gab es einige Programm-Elemente, die einen Blick wert waren. Natürlich waren auch übliche Elemente wie Kochkurse, Sport-Vorstellungen (Kyudo) und Kimono-Kurse dabei, ohne die eine Japan-angehauchte Convention nicht möglich wäre. Auch eine Gaming-Area war für die Gamer vorhanden.

Weiterhin gab es zwei große Gewinnspiele während der Veranstaltung, an denen Besucher teilnehmen könnten. Zum einen eines zu Arslan: The Warriors of Legend für die PS4 und zum anderen den Attack on Titan Cosplay Fotowettbewerb, dessen Gewinner ihr hier sehen könnt. Auch kleinere Quizze und eine Schnitzeljagd waren im Programmplan enthalten. Das Interesse daran schien sehr groß zu sein und wir sind gespannt, was sich die Veranstalter für nächstes Jahr einfallen lassen.

Wie bei vielen Conventions waren auch bei der Animuc Flohmärkte für Manga und Co. vorhanden, die reges Interesse fanden. Ich persönlich liebe diese Sparfuchs-Plätze, da man manchmal richtig Glück haben kann! Sehr empfehlenswert für Schüler, Studenten und Pfennigfuchser.

Fazit

Die Animuc ist keine typische Convention. Sie strahlt Professionalität und Struktur aus. Man merkt, dass ein namenhafter Verein dahinter steckt, der die Anime- und Manga-Szene versteht. Das rege Wachstum der Animuc lässt uns neugierig in die Zukunft blicken, was mal aus dieser Convention wird. Vielleicht wird sie einmal so groß wie die allseits bekannten Veranstaltungen. Wir sind gespannt!

Noch vor Kurzem studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im Online Marketing, genauer gesagt im Bereich SEO, aktiv. Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!